Ernährung

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Falls dich interessiert, wie meine Leidenschaft & Liebe zum kochen, backen und Thema Ernährung entstanden ist. Hier meine Geschichte. (Wenn dich die Geschichte nicht interessiert und du nur wissen willst, was ich anbiete zu dem Thema, dann scroll einfach ganz runter…)

Mit fünf Jahren hielt ich meine erste kleine Pfanne in der Hand. Von Mutti lerne ich sofort wie man Pfannenkuchen macht. Nachdem sie nur für eine Großfamilie kochen konnte, lernte auch ich, dass man unter 50 Pfannenkuchen die Pfanne erst gar nicht auf den Herd stellen muss.

Ich koch mich also so durch meine Kindheit und Jugend. Die 90er Jahre und Zeit der Maggi Fix Küche geht auch an mir nicht spurlos vorüber. Ich denke mir nichts dabei und “koche” munter weiter. Früh zieh ich aus, die Rezepte von Mutti für diversen Mehlspeisen und Semmelknödeln, sowie die besten Tipps für Schweinebraten von Oma natürlich in meinen Umzugskartons. Die Tipps für den Schweinebraten verhelfen mir einige Jahre später bei diversen Männern zu Punkten (danke Oma).

Ich werde älter. Mein Gehirn fängt an zu arbeiten (ca. mit 25 Jahren – ja sorry, hat bisschen gedauert) und ich mach mir mehr Gedanken über Ernährung.

Diverse Bücher, Zeitschriften, Blogs und Dokumentation helfen. Ich werde Vegetarier. Koche und backe was die englischsprachigen Blogs hergeben. Noch mehr Dokumentationen. Vegane Blogs rücken in den Fokus. Rezepte werden getestet, Säcke voll mit Obst und Gemüse nach Hause geschleppt.

Erster Standmixer feiert seinen Einzug, Entsafter kommt gleich hinterher. Quinoa und Chiasamen werden gekauft. Aussprache zu dem Zeitpunkt noch unklar. Aber Hauptsache gesund….

Erste Brownies aus schwarzen Bohnen werden Gästen angeboten und danach nie wieder gebacken. Während ich literweise Smoothies und Säfte in mich reinschütte, höre ich mit einem Ohr, wie viel Fruchtzucker gerade durch meine Speiseröhre fließt. Jegliches Obst im Smoothie wird durch Grünkohl ersetzt und meine Smoothie-Karriere wird nach dem ersten Schluck sofort wieder beendet.

Endlich, neuer Trend: Kokosöl ist das Beste. Ich schmier’s mir aufs Brot, hau’s in die Pfanne, in’s Gesicht, in die Haare. Dann die nächste Schreckensnachricht: Kokosöl ist das schlimmste – also schnell wieder vom Brot kratzen und behaupten ich hätte Olivenöl in den Haaren.

Puh. Ganz schön viele Trends die man da so mitmacht. Ich mach mir jetzt erstmal einen gemischten Salat aus allen Resten im Kühlschrank. Halt ein Reste-Essen. Ach ne. Nennt man ja heutzutage anders: Ich mach mir eine Bowl. Alles getrennt anordnen. Sich freuen wie schön es aussieht dann alles mischen. Fertig.

In den letzten Jahren hab ich viel in der Küche gelernt und ausprobiert. Aber ich wollte mehr über gesunde Ernährung erfahren. Und da kam die Ausbildung zur Ernährungsberaterin ins Spiel. Mein Wunsch: volle Aufklärung zum Thema gesunde Ernährung und danach endlich wissen, wie man Quinoa ausspricht und ob Kokosöl wirklich so schlecht ist.

Die Antwort: Ich sag hier gar nix (und benutz heimlich mein Kokosöl weiter).

Ja. Bald trennen mich und mein erster Pfannkuchen 30 Jahre. Meine Maggi Fix Zeiten sind Gott sei Dank sowas von aus meinem System (nachdem ich diverse Entgiftungskuren gemacht habe haha) und ich freu mich, dass auch wenn ich keinen Schweinebraten mehr esse, meine Oma mir trotzdem so viele tolle Tipps mitgegeben hat.

Ich liebe meine Küche. Ich könnte den ganzen Tag kochen, backen, produzieren. Ich liebe es Rezepte zu suchen, zu lesen, zu testen oder im Bioladen abzuhängen und nach neuen Produkten Ausschau zu halten.

Wenn ich mir eine Sache von euch wünschen könnte: bezahlt mich dafür, dass ich euch Müsli, Kuchen, Marmeladen, Kombucha, Hummus, Brot, Nudeln, Kekse, Müsliriegel oder sonst was machen kann. (Bestellungen bitte direkt über mein Kontaktformular. Haha.).

Mein Angebot an dich: